Geheilt von Krebs!

„Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und für alle Zeiten!“ Diesen Satz aus der Bibel haben wir auf eindrucksvolle Art und Weise persönlich erlebt…
Im Oktober 2008 wurde bei Delia ein Darmverschluss sowie auch ein Tumor festgestellt. Vor der bevorstehenden Operation hatte sie sehr Angst, doch Delia, die der orthodoxen Kirche angehört, fühlte, wie eine Hand sie berührte und eine Stimme sagte: „Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben!“ Durch dieses Erlebnis bekam sie Frieden und sie wusste, dass Gott mit ihr war. Trotzdem war der Befund „Dickdarmkrebs im dritten Stadium“ und die Ärzte mussten ihr einen künstlichen Darmausgang machen. Seither las Delia vermehrt die Bibel.
Delia und ihr Mann Nicolae leben im gleichen Haus wie Rozi und ich. Wir kannten einander nur sehr flüchtig, doch dieses Ereignis brachte uns zusammen. Wir durften für Delia beten und wurden von ihr und ihrem Mann gebeten, doch öfters vorbeizukommen, um zu beten. Dies taten wir dann auch, bis wir für zwei Monate in die Schweiz reisten, wo wir weiterhin für sie beteten.
Zurück in Rumänien wollten wir sie treffen, doch sie war im Spital und es ging ihr nicht gut. Ihr Mann sah sehr bekümmert aus, denn sie lag seit längerem auf der Reanimationsstation. So beteten wir weiter, dass Delia Heilung erfahren könnte. Nach einer Weile wurde sie aus dem Spital entlassen und wir hörten, dass die erneute Operation gut verlaufen war. Bei einem Kaffee erzählte sie uns, wie es ihr ergangen war.
An einem Abend, als sie auf der Reanimationsstation lag, fühlte sie sich sehr schlecht und konnte kaum atmen und die Patienten ringsum riefen für sie um Hilfe. In dieser Zeit hatte sie einen Traum, in welchem sie sich selbst im Bett liegen sah, als die Ärzte sie abholen kamen. Jesus stand bei der offenen Türe. Sie hörte ihn sagen: „Schreie nicht mehr um Hilfe, denn ich bin hier.“ Da fragte sie Jesus: „Und was ist mit den anderen Patienten, welche ebenfalls leiden?“ „Sie glauben nicht an mein Wort.“ Mit diesem Satz wachte sie auf und sie hatte grosse Freude in sich und fühlte sich frei.
Diese Freiheit bestätigte sich bei der darauf folgenden Operation, denn die Ärzte fanden keinen Tumor mehr, worauf sie ihr auch den künstlichen Darmausgang entfernen konnten. Gott ist gut!
Hanspeter Studer



