ICA, International Christian Aid


 

Tränen der Rührung und der Freude im Altersheim




Mir wurde in der stillen Zeit wichtig, dass wir den Kindern nicht nur neue Lieder beibringen, sondern auch Zeit in SEINER Gegenwart einberechnen und seinen heiligen Namen preisen. Einen heiligen Gott loben meint nicht nur Lieder lernen und diese so schön wie möglich zu singen, sondern unsere Leben vor seinem Thron auszubreiten und ihn im Geist und in der Wahrheit anzubeten. Die Kinder verstanden dies sehr gut, wir konnten jedesmal, bevor wir neue Lieder lernten, im Gebet und Lobgesang unsere Leben vor Gott reinigen lassen, seinen heiligen Namen loben und dann voller Motivation neue Lieder lernen!

Diese neue Art, die Kinder zu «trainieren» Gott zu loben, hatte sehr positive Auswirkungen auf uns und die Leute um uns herum, besonders an den Orten, wo wir vorsingen durften wie in Restaurants, in Kinderheimen, Spitälern etc. Überall brachten wir die Freude von Jesu Geburt.

Eine der besten Zeiten hatten wir in einem Altersheim. Als wir eintraten, waren die Kinder sehr ruhig und ein wenig ängstlich, vor allem die Jüngeren klagten über den strengen Geruch. Mit der Zeit gewöhnten sie sich daran. Sie fassten Mut, lächelten und sangen mit grosser Freude. Wir hatten für die alten Leute Fruchtsaft dabei, welchen die Kinder nach dem Singen verteilen durften. Die Kinder waren sehr berührt von dem, was sie sahen und kaum hatten sie in einem Zimmer fertig gesungen, rannten sie schon zu den alten Leuten und brachten ihnen den Saft.

In einem der Zimmer lag eine alte Dame. Als die Kinder fertig waren mit singen, begann sie ein Weihnachtslied zu singen. Sie lag zwar im Bett und hatte Mühe zu singen, aber es kam von ganzem Herzen. Bald standen alle Kinder um ihr Bett herum und sangen mit ihr mit. Ich war sehr berührt und nicht die einzige, mit Tränen in den Augen. Als sie fertig gesungen hatten, fragte ich, wer für diese alte Frau beten möchte – alle sprangen auf und hoben die Hände! Ich wählte zwei Mädchen aus, die voller Inbrunst beteten, dass selbst das Personal Tränen in den Augen hatte!

Andrea, eines der Kinder, liebt die alten Leute sehr, sie wurde richtig Fan von ihnen, umarmte sie voller Liebe und man spürte, dass sie ein Herz für alte Leute hat.
Wir hatten noch manches solches Erlebniss, die Kinder waren so happy, dass sie so viel geben durften, ohne etwas zurück zu erwarten. Wir waren viel unterwegs, die ganze Zeit im Bus sangen sie und es war einfach unbeschreiblich zu sehen, wie Gott die Kinder veränderte.

Rozalia Kalanyos

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